Verhalten der Kollegin

Chronologische Dokumentation des eskalierten Verhaltensmusters – von ersten Begegnungen bis zur Gerüchteverbreitung über Dritte.

03. April 2024Erstes dokumentiertes Treffen – Café
Erstkontakt

Kollegiales Gespräch auf Initiative der Kollegin im Café. Sie schildert Konflikt mit Kollegin Dagmar und äußert konkreten Wunsch nach Anzeigenerstattung.

Erstes Erkennungszeichen: Primäre Tendenz, Konflikte durch rechtliche Schritte zu eskalieren statt andere Lösungen zu suchen.
Mai 2024Kollegiale Treffen – persönliche Mitteilungen
Sozial

Einige lockere kollegiale Treffen. Kollegin berichtet regelmäßig über gewaltvolle Kindheitserfahrungen und anhaltende Familienprobleme.

09. Juni 2024Einmalige sexuelle Begegnung
Privat / ONS

Einmalige sexuelle Begegnung. Im Vorfeld war geklärt: beziehungsoffene Verbindung, keine festen Erwartungen. Kollegin betonte jedoch mehrfach, es „ernst" zu meinen. Klare Diskrepanz zwischen kommunizierter Identität und Handeln.

Grenzüberschreitung (ONS)
04. April 2024 (exakt unsicher)Terminvereinbarung Kollegin mit Vorgesetztem Andreas
Eskalation

Frau Kocatürk vereinbart eigeninitiativ einen Termin mit dem Vorgesetzten Andreas. Inhalt und Anlass wurden dem Betroffenen nie vollständig mitgeteilt.

Informationshoheit bei Leitung
Sommer 2024Beleidigende WhatsApp-Nachrichten
Beleidigung

Nach einem sachlichen Irrtum und sofortiger Entschuldigung reagiert Frau Kocatürk mit aggressiven, beleidigenden Nachrichten. Enthält rassistische und sexistische Elemente.

Beleidigung (§ 185 StGB)RassistischSexistisch
08. Oktober 2024Beschwerde über Betroffenen bei der Leitung
Denunziation

Am gleichen Tag wie das Rückkehrgespräch sucht Kollegin das Gespräch mit Andreas. Behauptung: „Wir hätten was miteinander gehabt", sie habe ein „Problem im Umgang". Tatsache: kein dienstlicher Kontakt seit Rückkehr.

Üble Nachrede (§ 186 StGB)Triangulation der Leitung
2025Gerüchteverbreitung über Klient Ziebel
Rufschädigung

Klient Thorsten Ziebel verbreitet im ganzen Haus Gerüchte über ein angebliches Verhältnis – Informationen stammen von der Kollegin selbst. Unterzeichnete Zeugenaussage liegt vor.

RufschädigungZeugenaussage
Verhalten der Leitung

Täuschung über Gesprächsanlass, unterlassene Maßnahmen, Verstöße gegen Fürsorgepflicht und BEM.

22. Oktober 2024Täuschung über Gesprächsanlass (Michael Tietjen)
Täuschung

Telefonische Einladung zum Mitarbeitergespräch: Angeblich „Nachfragen zur Rückkehr". Tatsächliches Thema: Vorwürfe der Kollegin. Keine Vorbereitungsmöglichkeit.

Verletzung Fürsorgepflicht (§ 241 II BGB)
24. Oktober 2024Mitarbeitergespräch – überraschende Konfrontation
Andreas+Michael

Keine Vorabinformation, Befragung zu Privatleben, Vorwürfe des Betroffenen gegen Kollegin ignoriert. Vereinbarte Folgegespräche nie umgesetzt.

Vereinbarte Folgegespräche nicht durchgeführt
18. September 2025Nichtverlängerung – Diskriminierung wegen Krankheit
Natalia

Zitat (vor Zeugen): „Wir waren im letzten Jahr schon großzügig, als du krank warst." Kein BEM angeboten. Mitteilung nur sechs Wochen vor Vertragsende.

§ 7 AGG Diskriminierung§ 167 II SGB IX – BEM versäumt
06. November 2025Erste schriftliche Reaktion seit Mai – Kontaktverbot
Natalia · E-Mail

Kein Zeugnis, Aufforderung zur Schlüsselrückgabe, Androhung rechtlicher Schritte, keine Antwort auf Teamverabschiedung.

Rolle der MAV

Mitarbeitervertretung – eingeschaltet, aber ohne wirksamen Schutz. Vertraulichkeit gebrochen, BEM nicht durchgesetzt.

2025MAV eingeschaltet – BEM geplant, nie zustande gekommen
BEM / MAV

BEM-Termine wurden wegen angeblicher Urlaube der Leitung abgesagt. MAV informierte Personalabteilung ohne Einwilligung des Betroffenen.

Vertraulichkeit verletzt§ 167 II SGB IX verletzt
GesamtbewertungMAV: Kein wirksamer Schutz
Bewertung

Keine Intervention bei Täuschung über Gesprächsanlass, keine Durchsetzung des BEM, keine Rückmeldung auf Beschwerden. Schutzfunktion nicht erfüllt.

Arbeitsunfähigkeit – Krankheitsverlauf

Von körperlichen Beschwerden zu PTBS und schwerer Depression – zeitlich parallel zur Eskalation.

Januar 2025Erste Panikstörung (F41.0)
Psychisch

Erstmals dokumentierte Panikstörung, Tremor, COVID – drei Monate nach dem Mitarbeitergespräch.

23. Juni 2025⚠ PTBS-Erstdiagnose (F43.1)
PTBS

Ärztlich bescheinigte posttraumatische Belastungsstörung – kausaler Zusammenhang mit dem MAG vom 24.10.2024 und der unterlassenen Aufarbeitung.

PTBS (F43.1)Kausalzusammenhang dokumentiert
27. Juni 2025Schwere depressive Episode (F32.2)
Depression

Zusätzlich zur PTBS: schwere depressive Episode. Arbeitsunfähigkeit dauert bis über das Vertragsende hinaus an.

Gesamtansicht – Kausalzusammenhänge

Die drei Stränge – Kollegin, Leitung, Krankheit – werden zusammengeführt. Die zeitlichen Korrelationen zeigen eine klare Kausalkette.

Kausalkette: Wie Untätigkeit krank machte
Juni 2024: Einmaliger ONS. Kollegin verbreitet Narrativ eines „Verhältnisses".
Sommer 2024: Beleidigende, rassistische WhatsApp-Nachrichten.
22.–24.10.2024: Täuschung über Gesprächsanlass, Überrumpelung mit vagen Vorwürfen.
Nov. 2024 – April 2025: Keine Folgegespräche, kein Feedback, Leitung schweigt.
Jan. 2025: Erste Panikstörung (F41.0).
23.06.2025: PTBS-Diagnose (F43.1) – kausal verbunden mit MAG und Nichtaufarbeitung.
27.06.2025: Schwere depressive Episode (F32.2).
18.09.2025: Nichtverlängerung wegen Krankheitszeiten – während PTBS-AU, kein BEM.
Synchronisierte Timeline (Auszug)
24.10.2024
Mitarbeitergespräch – Überrumpelung, keine Vorabinfo. Folgegespräche nie umgesetzt.
Jan. 2025
Erste psychische Diagnose (Panikstörung).
23.06.2025
PTBS-Erstdiagnose – kausaler Zusammenhang dokumentiert.
18.09.2025
Nichtverlängerung: „Wir waren großzügig, als du krank warst." Kein BEM.
Rechtliche Verstöße – Übersicht
Kollegin
Beleidigung (§185 StGB), Üble Nachrede (§186 StGB), rassistische/sexistische Äußerungen
Leitung
§241 II BGB Fürsorgepflicht, §7 AGG Diskriminierung, §109 GewO Zeugnisverzögerung, kein BEM (§167 II SGB IX)